Januar, 2021

Zehn Jahre Bundespreis Ecodesign – Ausschreibung für 2021 startet heute

Wie sich Umwelt- und Klimaschutz, Innovationen und exzellente Gestaltung vereinen lassen, zeigt der Bundespreis Ecodesign seit zehn Jahren. Im Jubiläumsjahr begibt sich die Jury der höchsten staatlichen Auszeichnung für ökologisches Design erneut auf die Suche nach zukunftsweisenden Konzepten, Dienstleistungen und Produkten.
Unternehmen aller Größen und Branchen, Studierende und Pioniere im nationalen und internationalen Raum sind aufgerufen, sich bis zum 12. April 2021 zu bewerben!

Bundespreis Ecodesign 2019, Copyright: BMU/Thomas Imo

Bundesumweltministerin Svenja Schulze: "Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich der Bundespreis ecodesign zu einer anerkannten und begehrten Auszeichnung entwickelt. Sein Alleinstellungsmerkmal ist die fundierte ökologische Bewertung der Einreichungen durch Expert*innen des Umweltbundesamtes. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmende im Jubiläumsjahr 2021."

Höchste Auszeichnung der Bundesregierung für ökologisches Design seit zehn Jahren

Mit der Vergabe des Bundespreises Ecodesign fördern das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum e. V. seit 2012 nachhaltigen Konsum. Seitdem wurden im mehrstufigen Verfahren über 2.500 Einreichungen durch ein Expertengremium bewertet, 269 Beiträge von der interdisziplinär besetzten Jury nominiert und schließlich 91 herausragende Projekte mit dem Designpreis ausgezeichnet.

UBA-Präsident Prof. Dr. Dirk Messner: "Wir freuen uns sehr, dass sich der Bundespreis Ecodesign in den letzten 10 Jahren so gut etabliert hat. Die prämierten Arbeiten nutzen wir als Best-Practice Beispiele im Kontext unserer Arbeit."

Um Ressourcen und Klima zu schonen und die Lebensqualität für künftige Generationen zu sichern, braucht es alltagstaugliche Entwürfe und kreative Ideen, wie Nachhaltigkeit gelebt werden kann. Die Wettbewerbsbeiträge können in den Kategorien Konzept, Service, Produkt oder Nachwuchs eingereicht werden. Was zählt, ist eine ökologisch sowie ästhetisch überzeugende Gestaltung.

Anlässlich des Jubiläums sind rund um die Jurysitzung im September und die Preisverleihung am 6. Dezember 2021 verschiedene Aktivitäten in Planung, um das Thema und die guten Beispiele aus dem Wettbewerb in die Breite zu tragen.

Bekanntgabe der prämierten Projekte

Am 6. Dezember 2021 werden die Gewinner*innen des Wettbewerbs im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Bundesumweltministerium bekannt gegeben. Für alle prämierten Einreichungen werden professionelle Image-Trailer produziert, die den Preisträgerinnen und Preisträgern zur Verfügung gestellt und für die Medienarbeit des Wettbewerbs genutzt werden. Zusätzlich werden die prämierten Projekte in einer Wanderausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Die Nachwuchspreise sind mit einer Geldsumme in Höhe von jeweils 1.000 Euro dotiert.

Bewerbungsfrist: 12. April 2021

Jury 2021

Werner Aisslinger (Produktdesigner)
Prof. Anna Berkenbusch (Kommunikationsdesignerin, Professorin an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle)
Andreas Detzel (Umweltexperte am ifeu Heidelberg)
Prof. Matthias Held (Produktdesigner, Professor an der HfG Schwäbisch Gmünd)
Prof. em. Günter Horntrich (Produktdesigner, em. Professor für Design und Ökologie an der KISD)

Dr. Bettina Rechenberg (Umweltbundesamt, Leiterin Fachbereich III "Nachhaltige Produktion und Produkte, Kreislaufwirtschaft")

Prof. Dr. Claudia Perren (Architektin, Direktorin der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel)
Rita Schwarzelühr-Sutter (Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium)
Prof. Friederike von Wedel-Parlow (Modedesignerin, Gründerin des Beneficial Design Institute)

Entwicklung und Durchführung

Internationales Design Zentrum Berlin e. V. (IDZ)

Büro Bundespreis Ecodesign
c/o Internationales Design Zentrum Berlin e. V. (IDZ)
Hagelberger Straße 52, 10965 Berlin
Telefon +49 30 6162 321-22
E-Mail presse@bundespreis-ecodesign.de


Quelle und weitere Informationen

Website idw


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