November, 2020

Institutsleiterin des Fraunhofer IWKS in Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung berufen

Prof. Dr. Anke Weidenkaff, Institutsleiterin der Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS, wurde zum 31. Oktober 2020 in den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) berufen. Damit ist Frau Prof. Weidenkaff eine von sechs neu berufenen Mitgliedern im Beratungsgremium der Bundesregierung, das aus insgesamt neun Mitgliedern besteht.

Prof. Dr. Anke Weidenkaff, Institutsleiterin des Fraunhofer IWKS, Copyright: © Fraunhofer IWKS

„Ich freue mich sehr über die Berufung und auf die verantwortungsvollen Aufgaben, die damit einhergehen. Mit meinem Hintergrund der Materialwissenschaft und Ressourcenchemie werde ich ein besonderes Augenmerk auf den Schutz und den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unserer Erde legen“, erläutert Prof. Dr. Anke Weidenkaff. „Ich bin davon überzeugt, dass die Forschung die Antworten auf einige der drängendsten Fragen unserer Zeit finden wird. Mich für eine Zukunft einzusetzen, in der die folgenden Generationen in Wohlstand und Gesundheit leben können, ist nicht nur meine Berufung, sondern auch ein ganz persönliches Ziel von mir.“

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) wurde 1992 als unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium eingerichtet. Die Mitglieder mit transdisziplinärem Hintergrund haben die Aufgabe, die Bundesregierung in der Analyse und Bewertung von globalen Umwelt- und Entwicklungsproblemen sowie der globalen Nachhaltigkeitspolitik zu unterstützen. Darüber hinaus wertet das Gremium Forschungsergebnisse zur nachhaltigen Entwicklung aus und zeigt Forschungsdefizite auf und gibt Handlungs- und Forschungsempfehlungen. Aufbauend auf den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDG) besteht die übergeordnete Zielsetzung des WBGU darin, die natürliche Lebensgrundlage der Menschheit weltweit zu sichern.


Quelle und weitere Informationen

Website Fraunhofer IWKS


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