März 2018

Innovative Technologien für Ressourceneffizienz

Wis­sen­schaft­ler des CUTEC der TU Claust­hal sichern die Roh­stoff­ba­sis für Zukunfts­tech­no­lo­gien wie Elek­tro­mo­bi­li­tät, Ener­gie­wende und Indus­trie 4.0. Gemein­sam mit indus­tri­el­len Part­nern haben sie erst­mals Poten­ziale an wert­vol­len Hightech-Ressourcen in hei­mi­schen Lager­stät­ten erfasst bzw. arbei­ten an Tech­no­lo­gien, diese zu gewin­nen. Das berich­te­ten füh­rende Roh­stoff­wis­sen­schaft­ler anläss­lich der BMBF-Statuskonferenz in Ber­lin.

Im Pro­jekt „REWITA“ haben Wis­sen­schaft­ler rund 40 Ton­nen Indium und 1.300 Ton­nen Kobalt im Abraum des eins­ti­gen Erz­berg­werks Ram­mels­berg im Harz (Nie­der­sach­sen)  loka­li­siert. Der­zeit berei­ten sie die Tech­no­lo­gie für den umwelt­ver­träg­li­chen Abbau der sel­te­nen Hightech-Rohstoffe vor – allein das Indium könnte den Bedarf für 160 Mil­lio­nen LCD-Fernseher decken, das Kobalt den für 200 Mil­lio­nen Smart­pho­nes.

Detail­lierte Ein­bli­cke in alle Pro­jekte und deren Ergeb­nisse bzw. Zwi­schen­er­geb­nisse in der Publi­ka­tion „Inno­va­tive Tech­no­lo­gien für Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz – For­schung zur Bereit­stel­lung wirt­schafts­stra­te­gi­scher Roh­stoffe (r4) - Zwi­schen­er­geb­nisse“, die das CUTEC Claustha­ler Umwelt­tech­nik For­schungs­zen­trum der TU Claust­hal im Auf­trag des BMBF zur 2. Sta­tus­kon­fe­renz her­aus­gibt.

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