VOC-Emissionen und
Umsetzung der 31. BImSchV
Reduzieren Sie Ihren Lösemittelverbrauch!
Lösemittel werden im produzierenden Gewerbe in vielfältigen Anwendungsfällen eingesetzt. Beispielsweise werden diese in Beschichtungsstoffen, zur Werkzeug- und Teilereinigung, bei Klebeverfahren, als Imprägniermittel oder auch als Zusatz- bzw. Ausgangsstoff für Produkte eingesetzt. Da Lösemittel auch einen entsprechenden Kostenfaktor darstellen, ist eine Reduzierung der Verbrauchsmengen durchaus auch eine Frage wie wirtschaftlich die jeweiligen Anwendung sein kann.
Dazu kommt, dass mit der am 21. August 2001 in deutsches Recht überführten EU-VOC-Richtlinie
(Richtlinie 1999/13/EG des Rates vom 11. März 1999) weitgehende Änderungen beim Umgang und der Anwendung organischer Lösemittel eingeführt wurden. Mit Verabschiedung der 31. BImSchV (Verordnung zur Begrenzung der Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen bei der Verwendung organischer Lösemittel in bestimmten Anlagen) sind Lösemittelanwender bereits seid dem Jahr 2003 aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen ihren Output an leichtflüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen zu überwachen und ggf. einzuschränken. Die Anlagenliste vereinfacht die Zuordnung zu den einzelnen Produktionsbereichen.
Flüchtige organische Verbindungen (VOC) gelten in Verbindung mit Stickstoffoxiden als Vorläufersubstanzen für die Bildung von bodennahem Ozon. In Bodennähe wirkt sich Ozon gesundheitsschädigend auf den Menschen, schädigend auf den Pflanzenwuchs und nachteilig auf den Treibhauseffekt aus.
Dokumentationen zu fachbezogenen Workshops sowie vielfältige Maßnahmen und Praxisbeispiele können sowohl im Info-Pool als auch auszugsweise in der nachfolgenden Tabelle eingesehen werden.
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"Investition in die Zukunft" - Neue VOC-konforme Lackierung bei CLAAS Industrietechnik | |
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Unterstützung für den Mittelstand bei der Anwendung chemischer Erzeugnisse |
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Info-Forum am 14. Juli 2004VOC-Emissionen senken - Einsparpotentiale nutzen |
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Anwender berichten:Erfahrungen mit dem Lösemittel-Excel-Tool |
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Umsetzung der 31. BImSchVaus Sicht der UmweltverwaltungAktuelles, Erfahrungen, Auslegung |
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Umsetzung der 31. BImSchV bei der MINDA Industrieanlagen GmbH |
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"OWL²: Optimierung - Wissenstransfer - Lösemittel"Praktische Umsetzung der 31.BImSchV bei RippertAnlagentechnik GmbH & Co KG | |
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Umsetzung der 31. BimSchV aus Sicht der UmweltverwaltungAktuelles, Erfahrungen, Auslegung | |
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Ersatz von VOC haltigen Stoffen durch z.B. wässrige Reinigungsmittel |
Außerdem bietet die EU auf ihren Webseiten einige branchenbezogene Leitfäden und weitere Informationen zur Umsetzung an.
Das Projekt OWL²
Im Rahmen des Regionalwettbewerbs "Ökoeffizienz in der Produktion" wurde u.a. das Projekt OWL² (Optimierung - Wissenstransfer - Lösemittel) durchgeführt. Im Auftrag der Effizienz Agentur NRW entstand daraus ein Kompetenznetzwerk in der Region Ostwestfalen-Lippe, dass kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei der praxisnahen Umsetzung der 31. BImSchV Unterstützung bietet. Ebenso werden Potenziale aufzeigt wie der betriebliche Lösemitteleinsatz reduziert werden kann.
Die Dokumentationen der fachbezogenen Workshops sowie vielfältige Maßnahmen und Praxisbeispiele können auf der Webseite unter den Rubriken Vorträge und Firmenbesuche kostenfrei eingesehen werden.
VOC-Tool
Zur Aufstellung der betriebsspezifischen Lösemittelbilanz und einem vom Gesetzgeber geforderten Reduzierungsplan (gemäß 31. BImSchV) wurde ein Excel-Tool entwickelt. Somit kann die Erstellung wesentlich erleichtert werden. Selbstverständlich werden die Anforderungen der EU-Verordnung erfüllt. Grundsätzlich ist diese Tool für alle Lösemittelanwender geeignet, um ein internes Lösemittel-Management aufzubauen und daraus ökonomische und ökologische Potenziale zu erschließen.
Download Excel-Tool (Stand: 13.05.2011)
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Tobias Lauströer |
Heike Wulf |
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