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Ein Tool zur Ermittlung der CO2-Emissionen

Bayerisches Landesamt für Umweltwww.izu.bayern.de

Durch zeitweise unbenutzte oder im "Leerlauf" befindliche Elektrogeräte werden in Deutschlands Haushalten und Unternehmen große Mengen an Energie verbraucht. Dies bedeutet nicht nur eine teilweise enorme Energieverschwendung, auch der damit verbundene CO2-Ausstoß ist bedenklich.

So sind auch im Jahr 2007 die CO2-Emissionen im Vergleich zum Vorjahr 2006 nur unwesentlich gesunken (von 880 Mio. t auf 857 Mio. t, das entspricht ca. 3 % Minderung). 2005 lag der CO2-Ausstoß in Deutschland bei rund 875 Millionen Tonnen.

Diese Zahlen verdeutlichen die Notwendigkeit, über einen effizienteren Einsatz von Energie in Unternehmen nachzudenken. Doch praktische Erfahrungen zeigen, dass in vielen Unternehmen Energie- und damit CO2- und Kosteneinsparpotentiale ungenutzt bleiben. Und Potentiale bieten sich in vielen Bereichen. Diese reichen vom Maschinenbaubetrieb, der im Jahr 50.000 Euro durch Beseitigung seiner Drucklekagen einspart, über den Kunnststoffbetrieb, der die bisherige gleichzeitige Heizung und Kühlung in einer Halle vermeidet, bis hin zum Lackierbetrieb, der durch günstigere Luftführung zwei Drittel der bisherigen Luftabsaugung einspart.

Viele Maßnamen, mit denen Potentiale sichtbar gemacht oder sogar schon umgesetzt werden können, setzen keine oder kaum Investitionen voraus und sind mit geringem Aufwand verbunden.

Nur wer seinen Betrieb kennt, kann auch Energie sparen. Erst wenn man relevante Energieverbraucher identifiziert hat, kann man sich auf die Bereiche konzentrieren, die eine hohe Einsparung versprechen.

Dabei sind die Ansatzpunkte im Betrieb weit gefächert:

 •  Maschinen / Anlagen / Antriebe
 •  Druckluftnutzung
 •  Lüftung / Klimatisierung / Kühlung
 •  Raumheizung / Prozesswärme / Warmwasser
 •  Trocknungstechnik
 •  Energiebereitstellung und Kraft-Wärme-Kopplung
 •  Beleuchtung
 •  Logistik
 •  ...

Diese Punkte verdeutlichen, dass eine Analyse des Energieverbrauches nicht nur aus Kostengründen sondern auch im Hinblick auf die damit verbundenen CO2-Emissionen wichtig ist.

Für einen ersten Überblick hat das Infozentrum Umwelt und Wirtschaft - IZU eine Tabelle erstellt, mit der Sie

 •  Ihre CO2-Emissionen ermitteln können
 •  CO2-Einsparungen errechnen können


Die Tabelle berechnet die CO2-Emissionen in Abhängigkeit folgender Energieträger

 •  Strom
 •  Heizöl
 •  Erdgas
 •  Propangas /
 Flüssiggas
 •  Holz                  
 •  Benzin
 •  Diesel
 xls screenshot


Zur Berechnung geben Sie die eingesparte Menge des jeweiligen Energieträgers in die Spalte "Menge" ein. Die Tabelle berechnet die entsprechenden CO2-Emissionen, auf den Unterseitender Tabelle finden Sie weitere Hinweise zur Berechnung u.a. zu

 •  CO2-Äquivalenten
 •  Herleitung der Emissionsfaktoren
 •  Quellenangaben


Kostenloser Download des Excel-Tools auf den Internet-Seiten des IZU:
Excel-Tabelle zur Berechnung der CO2-Emissionen

(Quelle: Infozentrum Umwelt und Wirtschaft - IZU)

Ansprechpartner

Bayrisches Landesamt für Umwelt
Infozentrum Umwelt Wirtschaft (IZU)
Bürgermeister-Ulrich-Straße 160
86179 Augsburg

Weitere Informationen sind auf den folgenden Webseiten zu finden:

 logo co2 Handel  www.co2-handel.de
 logo bvek  www.bvek.de
 Logo UBA

CO2-Rechner
Wie gut ist die eigene Co2-Bilanz?

 Logo LANUV NRW Klimaschutz & Klimawandel
Informationen des LANUV NRW

 Logo LfU Bayern

Klimaschutz & Klimawandel
Informationen des LfU Bayern
Logo ifeu Der persönliche CO2-Fußabdruck

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