Zur Einschätzung der "Zukunftspotenziale der Mikro- und Nanotechnologie als Schlüsseltechnologie für die Umwelttechnik in Baden-Württemberg" hat das Umweltministerium Baden-Württemberg (UM) in 2004 gemeinsam vom Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement (IAT) der Universität Stuttgart und dem Fraunhofer IAO durchführen lassen.
Durch Literaturstudien, Experteninterviews und Patentrecherchen wurden im Rahmen dieser Studie Marktpotentiale identifiziert, Hemmnisse eines Technologieeinsatzes beschrieben und mit dem Stand der Umwelttechnischen Industrie Baden-Württembergs verglichen. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen auf, dass sich die Nanotechnologie zu einem großen Teil noch im Stadium der Grundlagenforschung befindet. Daneben werden potentielle Anwendungsfelder in der Umwelttechnologie aufgezeigt, so zum Beispiel im Bereich der Katalyse, der Sensorik, der Oberflächen mit spezifischen Eigenschaften, der Trenn- und Aufbereitungsverfahren sowie der Energiesysteme. Ferner macht die Studie deutlich, dass die Nanotechnologie in der Umwelttechnologie noch weitestgehend unbekannt ist. Da die problemorientierte Forschung in der Umwelttechnologie und die von Funktionalität getriebene Entwicklung innerhalb der Nanotechnologie stark auseinandergehen, verdeutlicht die Studie, dass eine marktorientierte Zusammenführung beider Herangehensweisen nötig ist.
Zur Studie wurde eine Broschüre veröffentlicht, die kostenfrei bestellt werden kann.
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