Aktuelles

 

Förderprogramme des Bundes

Im folgenden finden Sie eine Auswahl verschiedener Fördermöglichkeiten auf Bundesebene.
Durch einen Klick auf einen oben aufgeführten Fördermittelgeber gelangen Sie direkt zu den dazugehörigen Einträgen. Durch einen Klick auf den Namen des Förderprojekts gelangen Sie auf die Internetseite des Projekts.

Wichtiger Hinweis: Neuerungen im Energieeffizienz- und Umweltförderprogramm der KfW. Im Bereich der Kreditlaufzeiten und zur Vermietung und Verpachtung von gewerblich genutzten Immobilien im KfW-Energieeffizienzprogramm "Produktionsanlagen / -prozesse" und KfW-Umweltprogramm kommt es 2016 zu Änderungen. 

Informationen hierzu finden Sie auf den Seiten der Effizienz-Agentur NRW >>

 

 Logo - Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Förderung nachträglicher Einbau von Partikelminderungssystemen

Wer? PKW mit Dieselmotor und Erstzulassung bis einschließlich 31. Dezember 2006, leichte Nutzfahrzeuge mit Dieselmotor und Erstzulassung bis einschließlich 16. Dezember 2009
Wie? Pro Fahrzeug einmalig 260 €
Sonstiges? Die Ausschüttungsmittel sind begrenzt, eine Antragsstellung ist maximal bis zum 15. November 2016 möglich.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den nachträglichen Einbau von Partikelminderungssystemen bei Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen mit Selbstzündungsmotor (Diesel). Ziel ist es eine Reduzierung der Feinstaubbelastung der Luft und gleichzeitig eine Stärkung der Nachfrage nach Partikelminderungssystemen zu erreichen.

  Förderung von Beratungen zum Energiespar-Contracting

Wie? Drei Zuwendungsarten. Orientierungsberatung (80 %, maximal 2.000 €), Umsetzungsberatung (30 %, maximal 7.500 €), Ausschreibungsberatung (30 %, maximal 2.000 €)

Das BMWi unterstützt objektive und unabhängige Beratung für Kommunen und KMU zum Energiespar-Contracting. In einem ersten Schritt wird der Liegenschaftsbestand bzw. das Unternehmen auf Contracting-geeignete Effizienzmaßnahmen überprüft, um in einem weiteren Schritt die Umsetzung des Energiespar-Contractings durch einen Experten zu begleiten.

  Förderung von Energieberatungen (EB) im Mittelstand

Wie? Die Zuwendung erfolgt abhängig von den jährlichen Energiekosten.

• > 10.000 €/a: 80 % der Beratungskosten, maximal 8.000 €
• ≤ 10.000 €/a: 80 % der Beratungskosten. Maximal 800 €

Sonstiges? Der Energieberater muss vom BAFA zugelassen sein. Hinweis: Nicht mehr KfW sondern BAFA, neue Richtlinie seit 01.2015

Das BMWi unterstützt qualifizierte und unabhängige Energieberater in KMU, um Informationsdefizite abzubauen und Energiesparpotenziale im Unternehmen zu erkennen und Energieeinsparungen zu realisieren. Gefördert werden Energieberatungen zu wirtschaftlich sinnvollen Energieeffizienzpotenzialen in den Bereichen Gebäude, Betriebsablauf oder industrielle oder gewerbliche Anlagen, um wirtschaftliche Energieeinsparungen zu identifizieren, sowie eine sich anschließende Umsetzungsbegleitung.

  Förderung von Energiemanagementsystemen (EMS)

Sonstiges? Die Gesamtsumme der Zuwendungen ist auf 20.000,- € pro Unternehmen in 36 Monaten beschränkt. Hinweis: Ansprechpartner BAFA, neue Richtlinie seit 05.2015

Das BAFA unterstützt die Einführung von EMS in Unternehmen, die eine planvolle Erfassung und Auswertung der Energieverbräuche erlauben. Gefördert werden die Erstzertifizierung eines vollständig eingerichteten Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001, die Erstzertifizierung eines alternativen Systems gemäß Anlage 2 Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV), der Erwerb von Mess-, Zähler- und Sensoriktechnologie für EMS und der Erwerb von EMS-Software.

Pilotprogramm Einsparzähler

Um den Trend zur Digitalisierung auch für Energieeffizienz nutzbar zu machen, werden im Rahmen dieses Programms Unternehmen und Unternehmenskonsortien gefördert, die bei Endkunden innovative Pilotprojekte zur Einsparung von leitungsgebundenen Energien wie Strom, Gas, Wärme und Kälte auf Basis verschiedener Technologien und bei unterschiedlichen Anwendergruppen erproben, demonstrieren und in den Markt einführen wollen.

Innerhalb der jeweiligen Pilotvorhaben sollen Energieverbrauchsdaten geräte- oder anlagengruppenscharf erfasst und auf dieser Basis Energieeinsparpotentiale IT-gestützt und individualisiert ermittelt werden.

  Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien im Mittelstand

Das BMWi unterstützt investive Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz durch den Einsatz von hocheffizienten und am Markt verfügbaren Querschnittstechnologien. Gefördert werden Einzelmaßnahmen (Ersatz von einzelnen Anlagen bzw. Aggregaten durch hocheffiziente Anlagen) in folgenden Querschnittstechnologien: elektrische Motoren und Antriebe, Pumpen, Ventilatoren und Druckluftsysteme sowie systemische Optimierungen.

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 Logo - Bundesministerium für Bildung und Forschung

KMU-innovativ: Ressourcen- und Energieeffizienz

Wie? Der Eigenanteil des Unternehmens sollte mindestens 50 % der zuwendungsfähigen Kosten abdecken. Für KMU kann sich dieser Anteil jedoch verringern.
Sonstiges? Zweistufiges Antragsverfahren (Projektskizze, Projektantrag), Skizzen können jederzeit eingereicht werden, Bewertungsstichtag für die Skizze ist jeweils der 15. April oder der 15. Oktober.

Das BMBF unterstützt risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben von KMU auf dem Gebiet der Ressourcen- und Energieeffizienz unter Einbeziehung des Klimaschutzes. Gefördert werden Konzepte für Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Industrie und Wirtschaft, Funktionalisierung von Oberflächen für den erweiterten Einsatz biogener Werkstoffe, energieeffizientere Produktionsmaschinen und -anlagen sowie deren Komponenten und nachhaltiges Wassermanagement.

Rebound-Effekte aus sozial-ökologischer Perspektive

Innerhalb des Rahmenprogramms "Forschung für Nachhaltige Entwicklung" (FONA) beabsichtigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu Rebound-Effekten zu fördern. Die bisherige Förderung der "Sozial-ökologischen Forschung" (SÖF) wird um diese Fördermaßnahme ergänzt. Die Fördermaßnahme verfolgt das Ziel, Wissen zum Umgang mit Rebound-Effekten zu generieren und daraus abzuleiten, welche Maßnahmen erforderlich sind, um diese Effekte einzudämmen und damit den Ressourcenverbrauch substantiell und nachhaltig zu reduzieren. Sie ist Teil der Forschungsagenda "Green Economy" der Bundesregierung.

KMU-innovativ: Materialforschung (ProMat_KMU)

Was? Gegenstand der Förderung sind risikoreiche industriegeführte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben (FuE). Die FuE-Vorhaben sollen materialwissenschaftliche Fragestellungen mit hohem Anwendungspotenzial bearbeiten, die die Positionierung der beteiligten KMU am Markt unterstützten.
Sonstiges? Die Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Berwertungsstichtage sind jeweils der 15. April und der 15. Oktber eines Jahres.

Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich der Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung auf der Grundlage des Rahmenprogramms „Vom Material zur Innovation“ insbesondere für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt sowie die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut.

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 Logo - Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

BMUB-Umweltinnovationsprogramm

Wie? Investitionszuschuss (30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben),  Zinszuschuss
Sonstiges? Zweistufiges Verfahren (Projektskizze, Projektantrag)

Das Umweltinnovationsprogramm (UIP) vom BMUB unterstützt Investitionen in innovative technische Verfahren mit Umweltentlastungspotenzial, die erstmalig in Deutschland eingesetzt oder neu kombiniert werden.

Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen

Die mit Investitionszuschüssen geförderten Anlagen verbrauchen durch Verwendung hocheffizienter Komponenten und Systeme erheblich weniger Energie und verursachen dadurch deutlich geringere CO2-Emissionen aus der Stromerzeugung. Zugleich setzen die Anlagenbetreiber mit Hilfe der Förderung in vielen Fällen Kältemittel mit geringer Treibhauswirksamkeit ein und reduzieren dadurch die direkten Emissionen. Die Anlagen tragen so zum Klimaschutz bei.

  Klimaschutzinitiative - Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen in Unternehmen

Wie? Beratungsmaßnahmen werden mit 80 % gefördert (maximal 1.000€), die Basisförderung richtet sich nach der Art der Maßnahme  (Sanierung oder Neuanlage)
Sonstiges? Förderfähig sind die folgenden Anlagen:

• Kompressions-Kälteanlagen mit 5 bis 150 kW elektrischer Leistungsaufnahme,
• Kompressions-Klimaanlagen mit 10 bis 150 kW elektrischer Leistungsaufnahme
• Sorptionsanlagen mit 5 bis 500 kW Kälteleistung

Das BMUB fördert Beratungs- und Emissionsminderungs-Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen in Unternehmen. Gefördert werden die Erhebung von Daten für die Erteilung eines Energieeffizienz-Ausweises einer bestehenden Kälte- und Klimaanlage durch einen Sachkundigen, Maßnahmen an Kompressions-Kälteanlagen sowie Maßnahmen an Sorptionskälte- und –klimaanlagen und Maßnahmen zur Nutzung der Abwärme aus Produktionsprozessen und Kälteanlagen.

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 Logo - Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

BMWi-Innovationsgutscheine (go-Inno) 

Wer? Einzelfallabhängige Förderung von Betrieben mit weniger als 1.000 Beschäftigten.
Wie? 50 % der Ausgaben für externe Beratungsdienstleistungen

Das BMWi fördert externe Beratungsdienstleistungen in den Bereichen „Innovationsmanagement“ sowie „Rohstoff- und Materialeffizienz“. Letzteres dient der Förderung fachlicher Beratung in Unternehmen zur rentablen Steigerung der Rohstoff- und Materialeffizienz bei der Produktion oder der Nutzung der Produkte bei den Kunden.

Informationen zu Go-Effizient finden Sie hier.

  Exportinitiative Energieeffizienz 

Wer? KMU aus dem Bereich der Energieeffizienz
Wie? Die Teilnahme an den Modulen ist meist kostenfrei. Ausgenommen sind Reisekosten sowie die Teilnahme am Auslandsmesseprogramm.

Das BMWi unterstützt im Rahmen der Exportinitiative Energieeffizienz deutsche Anbieter – vornehmlich KMU – von energieeffizienten Produkten und Dienstleistungen in allen Exportphasen: Von der Marktsondierung über die Markterschließung bis hin zur nachhaltigen Marktbearbeitung. Keine Einzelförderung; Unternehmen werden technologiespezifisch oder nach Anwendungsfeldern gebündelt unterstützt.

  ERP-Innovationsprogramm

Wie? Finanzierung von bis zu 100 % der förderfähigen Kosten möglich.
Sonstiges? Besonderer Förderfokus liegt auf der Effizienzsteigerung, zwei unabhängige Finanzierungsphasen (Finanzierung der Forschung, Finanzierung der Markteinführung)

Das ERP-Innovationsprogramm dient der langfristigen Finanzierung marktnaher Forschung und der Entwicklung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen sowie ihrer wesentlichen Weiterentwicklung. Förderschwerpunkt ist die Kooperation der mittelständischen Wirtschaft mit Forschungseinrichtungen. Besonders gefördert: Technologien zur Energieeinsparung, zur effizienteren Energieerzeugung, zur Energiespeicherung und zur effizienteren Energieübertragung.

  Fördermaßnahme energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse

Wie? Zuwendung von bis zu 20 % der unmittelbar auf den Umweltschutz bezogenen Investitionskosten, maximal aber 1.500.000 € je Vorhaben
Sonstiges? Antrag über easy-Online, Voraussetzungen zur Förderung:

• Investitionsmehrkosten von 50.000 €,
• mindestens 100 Kg CO2 Einsparung pro Jahr im Verhältnis zu 100 € Investitionsmehrkosten,
• spezifische Endenergieeinsparung bei gleichem Produktionsoutput gemessen am Durchschnittsverbrauch der letzten drei Jahre der betrachteten Anlage/des Prozesses von mindestens 5 %.

Das BMWi unterstützt investive Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung in gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen. Gefördert werden insbesondere Produktionsprozess- und Produktionsverfahrensumstellungen auf energieeffiziente Technologien, Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie aus Produktionsprozessen bzw. Produktionsanlagen (Abwärmenutzung) innerhalb des Unternehmens sowie sonstige Maßnahmen zur energetischen Optimierung von Produktionsprozessen.

STEP up! - STromEffizienzPotenziale nutzen

Mit dem Pilotprogramm "Förderung von Stromeinsparungen im Rahmen wettbewerblicher Ausschreibungen: STEP up!" wird ein neuer, marktwirtschaftlich orientierter Ansatz eingeführt. Damit werden für Unternehmen Anreize geschaffen, um in Technologien zur Stromeinsparung zu investieren. Das Programm als ein Bestandteil des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) richtet sich an Unternehmen aller Branchen, einschließlich Energiedienstleister und Stadtwerke. Wettbewerbliche Ausschreibungen von Stromeffizienzmaßnahmen bieten die Chance, die  Effizienzpotentiale des Marktes zu aktivieren, Überförderung durch zu hohe Förderquoten zu vermeiden und so die Förderprogramme effizient zu

Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse

Die Fördermaßnahme 'Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse'

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise, der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sowie ihrer Innovationsfähigkeit ist die Steigerung der Energieeffizienz für die deutsche Industrie eine Schlüsselfrage. Die Bundesregierung hat deshalb innerhalb des Sondervermögens "Energie und Klimafonds" einen Energieeffizienzfonds beim BMWi aufgelegt. Ein Ziel des Energieeffizienzfonds besteht darin, die Industrie dabei zu unterstützen, energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse einzusetzen. Das BMWi möchte bei den Unternehmen Anreize setzen, damit sich diese bei Investitionen für möglichst energieeffiziente und damit umweltverträgliche Lösungen entscheiden.

Antragstellung

Die Antragstellung ist während der Laufzeit der Fördermaßnahme jederzeit möglich. Beurteilungsstichtage sind 31. März, 30. Juni, 30. September, und 31. Dezember des laufenden Jahres. Für die Antragstellung zur Fördermaßnahme Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse ist das elektronische Antragssystem easy-Online  zu verwenden.

Projektträger Karlsruhe Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Hermann-von-Helmholtz-Platz 1 76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Ansprechpartner für Fragen zur Richtlinie bei PTKA:

Dr.-Ing. Michael Große Tel.: +49 721 608-25192 E-Mail: michael.grosse∂kit.edu

Dipl.-Ing. Martina Göttel Tel.: +49 721 608-28561 E-Mail: martina.goettel∂kit.edu

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 Logo - Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Förerdung durch die DBU

Aufgabe der Stiftung ist es, Vorhaben zum Schutz der Umwelt unter besonderer Berücksichtigung der mittelständischen Wirtschaft zu fördern. Wie Sie eine Förderung erreichen können, erfahren Sie in der Förderleitlinie der DBU >>

Für den Bereich Ressourceneffizienz schauen Sie in der Leitlinie bitte unter

  • 8. Ressourceneffizienz durch innovative Werkstofftechnologien (Seite 20)
  • 9. Kreislaufführung und effiziente Nutzung von Phosphor und umweltkritischen Metallen (Seite 21

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Logo - Kreditinstitut für Wiederaufbau

KfW-Energieeffizienzprogramm - Abwärme

Ab dem 01. Mai 2016 fördert die KfW mit Mitteln des Bundeswirtschaftsministeriums Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Nutzung betrieblicher Abwärme in gewerblichen Unternehmen über das neue KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme (294). Anträge können bis zum 31. Dezember 2019 gestellt werden. Das Programm wird im Hausbankverfahren beantragt.

 

KfW-Energieeffizienzprogramm

Die KfW unterstützt Energieeffizienzmaßnahmen gewerblicher Unternehmen mit zinsgünstigen Darlehen im In- und Ausland. Mitfinanziert werden alle Investitionsmaßnahmen in den Bereichen Nichtwohngebäude, Energie- und Anlagentechnik, Prozesskälte und -wärme, Mess-, Regel- und Steuerungstechnik sowie Sanierung und Neubau von gewerblich genutzten Gebäuden. Zudem werden Aufwendungen für die Planungs- und Umsetzungsbegleitung sowie für Energiemanagementsysteme gefördert, die in Verbindung mit einer förderungswürdigen betrieblichen Energieeinsparinvestition stehen.
Seit dem 1. Juli 2015 wurde das alte KfW-Energieeffizienzprogramm durch die beiden neuen Produkte  „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ (276, 277, 278) und „“ (292, 293) ersetzt.

Für beide Programmvarianten ergeben sich folgende Neuerungen:

• Antragsteller: Die Programme wenden sich an in- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden - die Gruppenumsatzgrenze von 2-4 Mrd. Euro wurde aufhoben. Unternehmen, an denen der Bund, ein Bundesland, eine Gemeinde, ein Gemeindeverband einschließlich Kreis einzeln oder gemeinsam mit nicht mehr als 50 % beteiligt sind, können künftig mitfinanziert werden.
• Bereitstellungprovision: Die Bereitstellungsprovision wird im Sinne der Kreditnehmer für den noch nicht abgerufenen Kreditbetrag von 1 Monat auf 12 Monate nach dem Zusagedatum verlängert.
• Besonderheiten bei Auslandvorhaben: Bei Vorhaben außerhalb von EU- sowie OECD-Ländern sind weitere Unterlagen zur Durchführung einer Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (z. B. Bau- und Umweltgenehmigungen) erforderlich. Die Bestätigung durch die Bank oder den Antragsteller, dass eine Kompatibilität des Vorhabens mit den in der EU geltenden umweltbezogenen Bestimmungen und Standards vorliegt, wird durch diese Regelung ersetzt.

Neuerungen im KfW-Energieeffizienzprogramm Produktionsanlagen/-prozesse (292, 293)

• Gefördert werden alle Investitionsmaßnahmen, die eine Energieeinsparung von mindestens 10 % (Einstiegsstandard) bzw. mindestens 30 % (Premiumstandard) erzielen.
• Bei Modernisierungsinvestitionen bleibt es beim Vergleich des Durchschnittsverbrauches der letzten 3 Jahre, bei Neuinvestitionen bleibt es bei dem Vergleich des Verbrauchs mit dem Branchendurchschnitt. Eine Bestätigung der Berechnung der Energieeinsparung bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durch externe Berater ist nicht mehr notwendig.
• Die bei der Überschreitung der Kreditobergrenze notwendige ergänzende Vorhabensbeschreibung zu den Energieeffizienzwirkungen entfällt.

Neuerungen im KfW-Energieeffizienzprogramm Bauen und Sanieren (276, 277, 278)

• Die vormals förderfähige Sanierung und der Neubau von Gebäuden im KfW-Energieeffizienzprogramm werden künftig in der Programmvariante Energieeffizient Bauen und Sanieren (276, 277, 278) gefördert.
• Kühllager werden nicht mehr als Gebäude eingestuft und sind in der Programmvariante Produktionsanlagen/ -prozesse (292, 293) förderfähig.

  KfW-Finanzierungsinitiative Energiewende

Wer? Förderung von großen gewerblichen Unternehmen mit einem Gruppenumsatz von 500 Mio. bis 4 Mrd. Euro.

Die KfW fördert im Rahmen der Energiewende Investitions- und Betriebsmittelkredite für größere Vorhaben von Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Finanziert werden Energieeffizienzmaßnahmen, innovative Vorhaben zur Neu- bzw. Weiterentwicklung von Technologien in den Bereichen Energieeinsparung, -erzeugung, -speicherung und -übertragung sowie Vorhaben zur Nutzung Erneuerbarer Energien.

  KfW-Programm Erneuerbare Energien

Das Förderprogramm ermöglicht die zinsgünstige, langfristige Finanzierung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien. Das Programm umfasst verschiedene Einzelprodukte. Zu diesen gehören Erneuerbare Energien – Standard (270 - Elektrizität) und Premium (271 - Wärme), Offshore-Windenergie (273) und Erneuerbare Energien Premium Tiefengeothermie (272). Die Details zu den einzelnen Produkten finden Sie unter dem oben aufgeführten Link.

  KfW- Umweltprogramm

Sonstiges? Deutsche Unternehmen erhalten die Förderung auch für Investitionen im Ausland.

Das KfW-Umweltprogramm fördert Investitionen in Umweltschutz und Nachhaltigkeit und stellt die Basis der Umweltförderung dar. Abgedeckt werden unter anderem die Bereiche zur Einsparung von Material und Ressourcen, das Vermeiden/Verringern von umweltschädlichen Emissionen sowie das erneuern der Fahrzeugflotte durch umweltfreundlichere Fahr- und Elektrofahrzeuge.

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Die dargestellten Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Auflistung kann jederzeit erweitert und aktualisiert werden, sofern nachprüfbare Unterlagen zu umweltrelevanten Förderprogrammen vorgelegt werden.

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